Swing-Tanz-Wochen

5.-17. April 2018 und 14.-30. November 2018

Mit Meike Heller aus Berlin. Die An- und Abreise ist an unterschiedlichen Tagen in diesem Zeitraum möglich.

Sonne, Wärme, Meerblick, Palmen, bunte Blumen, Sonnenuntergänge über dem Meer, Insel-Feeling.

Gepaart mit offenen Menschen und dem tänzerischen Ausdruck purer Lebensfreude, Improvisation, dem Spiel mit Tempi, der nahen Verbindung mit deinem Tanzpartner und dem eigenen Körper.

Genieß es mit engagierter Begleitung der erfahrenen Swing-Tanz-Lehrerin Meike Heller in paradiesischer Umgebung diesen freudvollen Tanz zu lernen oder zu vertiefen. Neben den Lindy Hop Kurs-Zeiten gibt es Tanz-Parties, Solo-Tanz-Veranstaltungen und individuelle Einzelstunden.

Da Swing hier auf die Encántala-Erfahrungswelt trifft, sind außerdem Angebote der Encántala-Gründerin Fabienne im Wochen-Programm enthalten. In der Körper-Zeit, der Gruppen-Zeit und der Gruppen-Beach-Zeit geht es neugierig, leicht und genußvoll um Verbindung mit dir selbst, deinem Körper und Kontakte in der Gruppe.

Die An- und Abreise ist an unterschiedlichen Tagen inerhalb der Swing-Tanz-Wochen-Zeiträume möglich.
Wenn du Anfänger bist, wäre es gut, du bist möglichst in den ersten Tagen gleich mit dabei.

Die Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen ist auch mit Unterkunft außerhalb des Geländes der Encántala-Erfahrungswelt möglich.

Wir freuen uns auf dich,
Meike & Fabienne


Hier die Details zu den beiden Paketen. Diese sind mit oder ohne Encántala-Unterkunft buchbar:

Paket "Anfänger & Mittelstufe": 240€ für 7 Tage bzw. 35€ pro Tag, Programm-Angebot beinhaltet alle nicht kursiv geschriebenen Inhalte des gelb-orangenen Wochen-Plans.

Paket "Swing-Tanz-Fortgeschrittene": 170€ für 7 Tage beinhaltet die Teilnahme an der Swing-Tanz-Party, den Solo-Tanz-Veranstaltungen, 2 individuellen Einzelstunden mit Meike Heller, der Beach-Zeit, sowie den Gruppen-Zeiten und den Körper-Zeiten.

Wir werden vorort mit der Gruppe schauen wie das Leader- und Follower-Verhältnis ist. Wir wünschen uns gegebenenfalls Flexibilität für einen eventuellen Rollen-Wechsel. Wer unbedingt nur in einer festen Rolle tanzen möchte, meldet sich am Besten mit einer Person der anderen Rolle zusammen an.

Teilnahme an Einzel-Veranstaltungen sind für extern Untergebrachte zu folgenden Konditionen möglich:

- Schnupper-Abend: 10€ / Person, 18€ für Tanz-Paare

- Swing-Tanz-Party: 8€ / Person, 15€ für Tanz-Paare

- Solo-Tanz-Paket: 30€ / Person


Zur Swing-Tanz-Lehrerin Meike Heller:

Was Meike vor knapp 13 Jahren durch Zufall auf einer Party in Hamburg kennenlernte, ist seitdem aus ihrem Leben nicht mehr wegzudenken. Swingtanzen ist ihre größte Leidenschaft und zur Profession geworden.Seit über 10 Jahren unterrichtet sie Swingtanz mit einem sich ständig erweiterndem Repertoire. Inzwischen gibt sie europaweit Workshops, bildet angehende Tanzlehrer aus, trainiert Schauspieler und arbeitet als Choreografin, zuletzt für die Serie 'Babylon Berlin'

Besonders liebt sie den Unterricht mit Swing-Neulingen und Meike legt größten Wert auf eine angenehme und lockere Lernatmosphäre.

In ihrem Unterricht hat sie über die Jahre einen eigenen Stil entwickelt, der komplexe Abläufe in kleine Portionen unterteilt und von Anfang an das charakteristisch Spielerische des Swingtanzes herausarbeitet. Wertschätzende Teamarbeit liegt Meike besonders am Herzen.

Sie selbst tanzt mit Freude an der Improvisation und liebt den dynamischen kreativen Tanz. Sie lebt und arbeitet hauptsächlich in Berlin.

Meike gibt auch gerne Einzelunterricht für alle, die einen ganz individuell zugeschnittenen Unterricht, den eigenen Tanzstil genauer unter die Lupe nehmen möchten oder eine Begleitung in ihrem ganz eigenen Tempo wünschen.

"Zu swingen heißt sich auf den Groove einzulassen." (Wynton Marsalis)

Entstanden ist Swing in den USA während der großen Depression. Er kommt aus der afroamerikanischen Kultur und steht für Lebensfreude trotz größter Schwierigkeiten.

Der bekannteste Swing-Paartanz ist der Lindy Hop, der Anfang der 30er Jahre im schwarzen Stadtteil Harlem in New York entstand. Nachdem Lindy Hop ca. 8 Jahre lang überwiegend von der schwarzen Bevölkerung getanzt wurde, wurde er zunehmend auch von der weißen Bevölkerung getanzt: Erst dann konnte und durfte er populär werden und bekam den Namen "Jitterbug".

Zum Kanon des Swingtanzes gehören auch die vielen Jazz-Steps der 20er bis 40er Jahre (Vintage Jazz), der Charleston, der Blues und der Tap-Dance. Viele Bewegungen und Schritte waren durchgängig Bestandteil afroamerikanischer Tanzkultur und finden sich heute im Streetdance wieder.

"Headspin" und "Moonwalk" zum Beispiel sind keine Erfindung aus den 80er Jahren, sondern finden sich bereits auf Filmmaterial der 30er Jahre. Auch "Waves" und "Glides" wurden schon damals getanzt.

Solo-Tanz-Programm-Inhalte:

Vintage Jazz ist ein Sammelbegriff für die Tanzstile, -schritte und - bewegungen, die nicht als Paartanz sondern solo zur Jazzmusik getanzt werden. Andere Namen, die als Überbegriff benutzt werden, sind Jazz Roots oder Vernacular Jazz Steps.

Bestimmte Folgen von Jazzsteps sind heute wieder populär und werden auf Partys mit mehreren Leuten als Gruppe getanzt. Die bekannteste Folge ist der Shim Sham. Weitere bekannte Folgen sind der Big Apple Jack und der Trunky Doo.
Zu Vintage Jazz gehört auch eine Vielzahl von alten steps wie "Suzy Q", "Fall of the Logg" und "Apple Jack". Vintage Jazz ist sehr dicht am Stepptanz und viele steps finden sich bei beiden Tanzformen.

Der Solotanz ist fester Bestandteil des Swingtanzes. Oft werden dabei neue steps erfunden, die dann wieder in Improvisationen im Lindy Hop eingebaut werden.

Viele dieser Schritte waren durchgängig Bestandteil der afroamerikanischen Tanzkultur und finden sich in aktuellen Tanzstilen, wie z. B. Boogaloo oder Streetdance, wieder.

Filmclips für die Vorfreude:

https://swingwerkstatt.de/videos-fotos/videos/lindy-hop-roots-clips/